Eiche natur

Eine der häufigsten Holzarten in deutschen Wäldern. Besonders gute Furnierbäume wachsen im Spessart und in der Pfalz.

Auf den Bauernhöfen gilt Eiche als Zeichen von Wohlstand. Man konnte sich erlauben, diese langsam wachsenden Bäume zu hegen und zu pflegen. Bei entsprechender Größe wurden daraus dann Möbel oder auch Konstruktionsbalken gefertigt.

Der typisch deutsche Baum. Viele historische Gaststätten und Hotels sind nach ihm benannt.





Das Eichenblatt ist Symbol bei vielen Schützen- und Heimatvereinen. Wussten Sie schon/noch, dass auf den Rückseiten der 5, 2 und 1 Cent-Münzen Eichenblätter abgebildet sind?

Das Kernholz ist hellbraun bis gelblichbraun. War in Deutschland lange Zeit das gebräuchlichste Furnierholz für Möbel. Besonders in den 60er, 70er bis in die 80er Jahre bekannt als Eiche rustikal.

Behaglich, wertvoll, vertrauensvoll. Heute hat die Eiche moderner geworden. Sie wird zeitgemäß als Streifenfurniere, quer und eckig verarbeitet, erschließt sie ein neues Publikum und wirkt mit neuen Farbtönen sehr modern. Eiche wird hell gebeizt, natur belassen, gekälkt oder geräuchert. Aktuelle Farben sind Eiche Zartbitter und Eiche Kiesel.

Alternativ zur europäischen Eiche findet auch die vergleichbare amerikanische Weißeiche immer mehr Verwendung.