Form und Farbe auf der IMM Köln

Der Trend der diesjährigen Messe ist ganz klar: Es gibt keinen Trend. Erlaubt ist was gefällt. Das Spiel mit Holz, Form und Farbe ist individuell. Kombinierbare Container und dezente Kastenmöbel stehen im Mittelpunkt. Alles dreht sich um den Flachbildschirm, das wahrscheinlich am häufigsten gezeigte Ausstellungsstück. Dabei sind wir auf der Möbelmesse und nicht auf der Internationalen Funkausstellung.
Natürlich wird auch Holz gezeigt. Die Aussage bezieht sich wirklich auf das Wort „natürlich“. Holz sieht wieder aus wie Holz. Gebürstete Oberflächen und ganz matte Lacke sieht man bei fast allen Ausstellern. Ganz besonders deutlich wird das bei der Eiche. Hier ist doch etwas Trend zu erkennen, denn die Eiche ist die am stärksten beachtete Holzart. Die Eiche, das traditionelle Holz der Deutschen, ist moderner geworden. Durch die neuen Oberflächen und einem gradlinigem Design ist die total zeitgemäß.
Neben der Eiche steht nach wie vor Nussbaum im Interesse der Anbieter. Auch hier dominieren matte Oberflächen und eine klare Linienführung. Splint und Äste dürfen sichtbar bleiben. Und wenn es mal nicht um Holz geht, dann darf es immer wieder gerne eine geschlossene Lackoberfläche sein. Farbe spielt keine Rolle, Hauptsache Weiß! Was vor Jahren in der Kommunikationswelt begonnen hat, ist über die Autoindustrie auch bei Möbeloberflächen hängen geblieben. Zurückhaltend, elegant aber immer Weiß! Dazu passt dann wieder perfekt das Spiel mit Farben, wenn es um Teppiche, Polstermöbel oder Dekoration geht.
Ingesamt ist der sorgfältige und verantwortungsvolle Umgang mit der Natur erkennbar. Das sieht die Industrie so und das will auch der Konsument.




